| Merci Kathrin! |
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Zum Rücktritt von Kathrin AmackerNach siebeneinhalb Jahren als Mitglied der Kommission für Gleichstellung Baselland, davon in den letzten dreieinhalb Jahren als Präsidentin, hat Kathrin Amacker ihr Präsidium im September 2008 abgegeben. Sie will sich zukünftig auf ihr Mandat als Nationalrätin konzentrieren. Vizepräsidentin Rosy Frutiger übernimmt vorerst die Führung der Kommission ad interim. Im Dezember 2001 wurde Kathrin Amacker von der Regierung in die Gleichstellungskommission Baselland gewählt und erarbeitete mit der Fachgruppe Wirtschaft und Arbeit die KMU-Umfrage «Frau und Arbeit». Aufsehen erregte die CVP-Politikerin und Chancengleichheits-Beauftragte von Novartis kurz nach der Abwahl von Bundesrätin Ruth Metzler mit der Aktion «Politikerin des Monats», die sie gemeinsam mit der damaligen Präsidentin Annemarie Marbet und dem Frauenrat Basel-Stadt initiierte. Als Kathrin Amacker 2005 das Kommissionspräsidium übernahm, setzte sie ein Zeichen für die aktive Beteiligung von Männern an der Gleichstellungsarbeit: Sie realisierte den Namenswechsel von «Frauenrat» zu «Gleichstellungskommission» und sorgte für den ersten Mann in der Kommission. Inzwischen Kantonalpräsidentin der CVP, wurde sie im Herbst 2007 als erste bürgerliche Politikerin von Baselland in den Nationalrat gewählt. Dass sie der Gleichstellungskommission bis zur erfolgreichen Abstimmung gegen die SVP-Initiative zur Abschaffung der Fachstelle für Gleichstellung die Treue hielt und das breit abgestützte Komitee «Pro Gleichstellung Baselland» souverän anführte, wird ihr von Kommission und Fachstelle hoch angerechnet. Kathrin Amacker war ein Glücksfall für die Kommission für Gleichstellung und der Beweis dafür, dass auch bürgerliche Politikerinnen mit Gleichstellungsprofil gewinnen können. Es danken ihr für die engagierte, immer verbindliche und gelassene Zusammenarbeit die Gleichstellungskommission Baselland mit ihren Fachgruppen sowie die Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann.
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